Blog Marketing: So bringst du den Laden in Schwung!

Blog Marketing: So bringt ihr den Laden in Schwung!

Mit dem Bloggen ist es anfangs oft wie bei einer Ladeneröffnung. Alles ist schön ordentlich und sauber aufgebaut, täglich räumt ihr frische, verlockende Angebote ins Regal. Aber leider kommt kaum einer durch die offene Tür, um die Ware zu beäugen und zu kaufen. Diesen Frust kennt fast jeder Blogger. Schließlich ist das Bloggen für die wenigsten von uns reiner Selbstzweck. Der Blogger Robert Weller sieht es sogar so: “Jeder Blogger ist ein Unternehmer!”

Wenn das so ist: Wie machen Blogger ihr Blog bekannter und damit erfolgreicher? Klar, es gibt Suchmaschinen und SEO. Aber was geht noch? Um diese Frage drehte sich vergangene Woche die Diskussion beim Bloggerstammtisch im Presseclub München. Dabei standen Robert Weller und Josef Rankl den versammelten (Kopf-)Bloggern und Moderator Matthias Schwindt Rede und Antwort. Ich habe mal die Aspekte zusammen gefasst, die für mich besonders relevant sind.

Vernetzt euch!

Die wenigsten besuchen Blogs ganz gezielt. Oder eben erst dann, wenn man eine Netz-Berühmtheit ist ;). Oft finden die Leute auf Social einen Blogartikel und kommen dann auf die Seite. Deshalb gehört die Verbreitung von neuen Beiträgen über Social Media dazu, um mehr Besucher, Reichweite und Aufmerksamkeit für die Inhalte zu bekommen und und besser vernetzt zu sein. Beim Thema Social uptodate zu sein fängt bei den Share Buttons (natürlich Datenschutz-gerecht) auf dem Blog an und hört bei der eigenen Präsenz auf Facebook, Twitter & Co. auf. Aber welches sind die besten Kanäle? Eine allgemein gültige Rangfolge zu definieren, ist schwierig. Schließlich kommt es darauf an, was und wen jemand mit seinem Blog erreichen will. Wobei Twitter nach meiner Erfahrung immer eine gute Idee ist, weil es für Blogger eine sehr gute Quelle für neue Ideen und Kontakte ist.

Hier gehört das Thema Netzwerken dazu:

  • Kommentiert die Beiträge von anderen Bloggern (aber bitte nicht nur, um Links unterzubringen!).

 

 

  • Erwähnt in euren Posts wann immer es geht, lesenswerte Inhalte von anderen Bloggern.

 

 

  • Zitiert aus anderen Quellen – man kann beispielsweise auch Tweets einbinden oder auf Presseartikel verweisen.

 

  Das nennt sich auf Neudeutsch: Content Curation. Auch wenn ein anderer Blogger über dasselbe Thema schreibt wie ihr: “Coopetition” ist im Netz immer nützlicher als Abschottung. Die Formel: Wer teilt bekommt mehr. Für die Leser gilt das sowieso: Sie sind auf der Suche nach unterhaltsamen oder nützlichen Informationen und freuen sich, wenn der Blogger auch mal über den eigenen Tellerrand schaut.

Bekennt Farbe

Ihr wollt euch mit dem Blog von anderen abheben. Also versteckt euch nicht hinter den Inhalten, sondern habt den Mut, Persönlichkeit zu zeigen. Steht zu euren Eigenheiten und sagt eure Meinung!

 

Bietet einen Blog Newsletter an

Für Leute, die nicht unbedingt von selbst auf ein Blog kommen, könnt ihr einen Blog Newsletter anbieten. Einerseits, um Leser zu binden. Andererseits natürlich auch, um Adressen für das Blog Marketing zu gewinnen. Tipp von Blog Boosting Autor Robert Weller: Immer daran denken, dass das Ganze ein fairer Deal sein sollte. Also: Adresse gegen Nutzwert. Wenn beispielsweise ein nützliches E-Book winkt, geben die Leute ihre E-Mail-Adresse schon mal heraus. Bei dieser einmaligen Aktion sollte es natürlich nicht bleiben. Deshalb ist so ein Newsletter meiner Meinung nach schon eher etwas für Fortgeschrittene. Beispielswiese für Blogger, die über ihr Blog Vertriebskontakte generieren wollen.

 

Pressearbeit für das Blog?

Das eigene Blog oder neue Blog-Inhalte per Pressemeldung verkünden? Klingt komisch und widersinnig. Aber warum nicht mit den Medien sprechen, wenn ihr eine tolle Aktion startet? Aktuelles Beispiel vom Bloggerstammtisch München: Barmen and Bozeman. Die Betreiberin hat einen Traum: “The big dream is to retravel the route my great-great-grandfather took in 1880 from Wuppertal-Barmen in Germany to Barmen, Montana in the United States of America..” Das könnte für die Presse ein spannendes Thema sein. Auch Nischenthemen können gut funktionieren. Das beweist Karin Hertzer mit ihrem Blog Warm Up Cool Down. Wenn es um Schwitzen oder Frieren geht, rufen Journalisten bei ihr an. Oder wie wäre es, eine Kooperation mit lokalen Medien zu starten, die von euren Inhalten profitieren könnten? Die Kür ist es natürlich, wenn Medien euren Blogbeitrag so toll finden, dass sie ihn aufgreifen und darüber berichten (siehe Tweet von @KaiThrun)

 

Last but not least: Content is king!

Wie oft soll man posten? Das kommt auf das Ziel des Bloggers an, sagt Robert Weller. Grundsätzlich gehe es aber immer um Klasse statt Masse. Und letztlich ist das Bloggen natürlich auch immer eine Frage der Ressourcen. Zuguterletzt: Wer nur aus SEO-Gründen bloggt, ist auf dem Holzweg.

Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr euer Blog bekannt machen könnt. Macht euch gleich am Anfang Gedanken dazu – damit ihr möglichst viele Besucher in eurem Laden habt! :)

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