Schreibblockade: 8 Tipps für Blogmuffel #bloCKparade

Was soll ich bloß schreiben? Mir fällt nix ein! Wenn Sie bloggen, kennen Sie das bestimmt! Dabei ist eine Schreibblockade natürlich für jeden Autor unangenehm, nicht nur für Blogger. Auf dem PR-Doktor hatte ich neulich schon ein Statement dazu abgegeben. Für die Blogparade von Kerstin Hoffmann habe ich meine Tipps gegen die Schreibblockade jetzt nochmal angepasst und erweitert.

Mit Schreibblockaden habe ich privat und beruflich laufend zu tun. Hier auf Start Talking und in der Zusammenarbeit mit “meinen” Corporate Bloggern. Ich glaube, in den meisten Fällen hat diese (leichte) Form der Prokrastination mit der inneren Einstellung zum oder beim Bloggen zu tun. Viele Autoren

  • wollen entweder etwas zwingen,
  • sie vertrauen nicht darauf, dass ihre Beobachtungen, Ideen und Einfälle einen Blogbeitrag wert sind
  • oder sie berufen sich auf ihren chronischen Zeitmangel

Meine 8  Tipps gegen die Schreibblockade:

  1. Loslassen: Ein Thema spukt im Kopf herum, aber der Aufhänger oder der rote Faden fehlt? Auf keinen Fall weiterbohren. Einfach das weiße Blatt liegen lassen, wenn auf Anhieb nichts geht. Lieber erstmal einen Kaffee trinken. Der Suchbefehl läuft garantiert in den Hirnwindungen – sozusagen im Hintergrund. Und irgendwann legt sich der Schalter von selbst um!
  2. Auf das Bauchgefühl hören: Wenn Sie ein gutes Thema an der Angel haben, merken Sie das ganz von selbst. Es kribbelt Ihnen in den Fingern und Sie fangen an, Sätze im Kopf zu formulieren. Nutzen Sie das Momentum und schreiben Sie los – egal, wo Sie sind und welchen Schmierzettel Sie bekritzeln. Sie können Ihren Post dann später immer noch in den Computer stellen.
  3. Sanfter Druck: Ich bin seit einigen Monaten Iron Bloggerin. Seitdem habe ich erst eine Woche ausgelassen. Das Prinzip funktioniert. Weil das Bloggen trotz der alltäglichen Hektik immer mitgedacht wird. So ist Ihr persönlicher Themenradar  immer auf Sendung.
  4. Gute Planung: Sie kennen Ihre beruflichen und persönlichen „Meilensteine“, die einen Blogbeitrag wert sind. Einfach bei einem Glas Wein am Wochenende die Termine und Anlässe der kommenden Wochen oder Monate im Kalender eintragen und regelmäßig draufschauen. Auch Blog-Verantwortlichen in Unternehmen hilft so ein Redaktionsplan über vermeintliche Flauten garantiert hinweg.
  5. Stehsatz: Führen Sie eine fortlaufende Ideensammlung – am besten mobil in der Notizen-App auf dem Smartphone oder auf Evernote. So lässt sich die Liste jederzeit ergänzen. Sie hilft bestimmt, wenn die Schreibblockade mal wieder besonders lästig ist.
  6. Recherche: Abonnieren Sie andere Blogs oder Newsseiten – etwa über Feedly – und lesen Sie diese regelmäßig quer. So werden Sie nicht nur auf interessante Themen oder Beiträge aufmerksam. Sie bekommen auch die Chance, sich besser mit anderen Blogs über Backlinks zu vernetzen. Im Unternehmen lassen sich für diese Recherche je nach Budget natürlich auch professionelle Tools für das Social Media Monitoring einsetzen.
  7. Blogparade: Wenn gar nichts mehr geht, bringt‘s die Blogparade bestimmt. Denn das Thema ist schon mal von anderen vorgegeben. Sie müssen sich “nur” dranhängen. Tipp: Hier finden Sie laufend aktuelle Blogparaden: http://blog-parade.de/
  8. Hausfrauen-Test: Hilft nicht nur beim Themen- sondern auch beim Textcheck. Fragen Sie einfach Fans und Follower, Familie, Freunde oder Kollegen, was sie gerade bewegt, was sie über ein bestimmtes Thema denken oder worüber sie gerne mehr erfahren würden.

So, das wären meine Tipps zur Schreibblockade! Unmengen von weiteren Anregungen gibt es sicher drüben auf dem PR Doktor.

Für heute sage ich: Keep on blogging!

, , , ,