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Mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn: 6 Faktoren, die für Selbstständige jetzt wirklich zählen.

LinkedIn für Selbstständige: 6 Faktoren, die jetzt wichtig sind

5. Juni 2026

Lesezeit: ca. 9 Minuten

LinkedIn für Selb­st­ständi­ge funk­tion­iert heute anders als noch vor ein bis zwei Jahren. Rund um die Jahreswende 2025/2026 hat die Plat­tform durch ein umfassendes Algo­rith­mus-Update die Spiel­regeln neu geschrieben – mit spür­baren Fol­gen für Reich­weite, Sicht­barkeit und die Art, wie Inhalte bew­ertet wer­den. In diesem Beitrag erfährst du, welche Fak­toren jet­zt entschei­dend sind – und wie du sie für dich nutzt.

Was du in diesem Beitrag lernst

  • Das Pro­fil ist deine Land­ing­page bei LinkedIn
  • Das sind die 5 Hotspots auf deinem Profil
  • LinkedIn für Selb­st­ständi­ge: Es kommt auf Beständigkeit und Rel­e­vanz an
  • For­mate: Nicht alle, son­dern die passenden wählen
  • Inter­ak­tion ist genau so wichtig wie Beiträge
  • Der neue Algo auf einen Blick
  • Kon­tak­tan­bah­nung: Inter­esse schlägt Angebot
  • Ana­lyt­ics: Auf die richti­gen Zahlen schauen
  • LinkedIn für Selb­st­ständi­ge: Wenn aus Inhal­ten Gespräche werden
  • Wie du mit mir arbeit­en kannst
  • Fra­gen, die ich häu­fig von Selb­st­ständi­gen höre

Das Profil ist deine Landingpage bei LinkedIn

So sehen heute noch immer viele LinkedIn-Pro­file aus: chro­nol­o­gisch aufge­baut, selb­st­be­zo­gen for­muliert, voll­gepackt mit allem, was jemand bish­er erlebt und erre­icht hat.

Was du wis­sen musst: Wer auf dein Pro­fil kommt – über einen Beitrag, eine Suche oder eine Weit­erempfehlung – entschei­det in Sekun­den, ob er bleibt. Die Frage, die sich dabei stellt, ist nicht: „Was hat diese Per­son alles erlebt?” Die Frage ist: „Kann sie mir helfen?”

Dieser Per­spek­tivwech­sel klingt sim­pel, ist in der Umset­zung aber anspruchsvoller, als er wirkt. Er bedeutet, dein Pro­fil nicht mehr aus dein­er eige­nen Per­spek­tive zu gestal­ten, son­dern aus der dein­er Wunschkund:innen – und die Men­schen in deinem Net­zw­erk dabei immer mitzudenken.

Das sind die 5 Hotspots auf deinem Profil

Profilbild: Klar, aktuell und erkennbar – am besten ein professionelles Foto, das sympathisch wirkt und zu deiner Positionierung passt. Das Profilbild ist oft der erste visuelle Eindruck, noch bevor jemand eine Zeile liest.
Banner: Das Titelbild wird direkt daneben wahrgenommen. Statt eines generischen Motivs sollte hier eine klare Botschaft stehen, die deine Positionierung visuell unterstützt.
Slogan: Deine 220 Zeichen direkt unter dem Namen sind dein Pitch. Hier gehört nicht dein Jobtitel hin, sondern dein Angebot – für wen du da bist, was du mitbringst, was dich unterscheidet, und idealerweise ein klarer nächster Schritt.
Infotext: Steig nicht mit deiner eigenen Geschichte ein, sondern mit dem Problem, das du löst. Konkret und nah am Alltag deiner Zielgruppe. Dann: wie du helfen kannst, womit du das belegst – und ein eindeutiger Call-to-Action am Ende.
Service-Angebot: LinkedIn bietet einen eigenen Bereich, in dem du deine Leistungen direkt aufführen kannst – ein oft unterschätzter Touchpoint, der genau dann wirkt, wenn jemand gezielt nach Unterstützung sucht.

Wenn du diese Punk­te kon­se­quent umset­zt, passiert etwas Entschei­den­des: Dein Pro­fil wird nicht nur vom Algo­rith­mus bess­er ein­ge­ord­net – son­dern vor allem von den richti­gen Men­schen auf Anhieb verstanden.

Tipp: Bitte jeman­den aus dein­er Ziel­gruppe, dein Pro­fil anzuschauen – und zu beschreiben, was du anbi­etest und für wen. Die Antwort zeigt dir schneller als jede Check­liste, ob deine Botschaft ankommt.

LinkedIn für Selbstständige: Es kommt auf Beständigkeit und Relevanz an

Kon­stanz und inhaltliche Tre­ff­sicher­heit – das sind die zwei Fak­toren, die langfristig den Unter­schied machen. Nicht die Menge der Posts.

Wer mal viel postet, dann wochen­lang gar nichts, dann wieder viel, gibt dem Algo­rith­mus kein klares Sig­nal. Und wer von The­ma zu The­ma springt – heute Führung, mor­gen etwas ganz anderes – sorgt dafür, dass er für kein The­ma als Ansprech­per­son wahrgenom­men wird. LinkedIn und die Men­schen in deinem Net­zw­erk ler­nen durch Wieder­hol­ung, wofür du stehst. Eine hil­fre­iche Ori­en­tierung: Rund 80 Prozent deines Con­tents soll­ten sich um deine zwei bis drei Kern­the­men drehen.

Dabei gilt: Per­sön­lichkeit ist kein Wider­spruch dazu – sie ist ein Teil davon. Wer auss­chließlich fach­liche Inhalte teilt, bleibt aus­tauschbar. Eigene Erfahrun­gen, eine klare Hal­tung oder Ein­blicke hin­ter die Kulis­sen machen dich einzi­gar­tig und schaf­fen Anknüp­fungspunk­te. Das ist der Unter­schied zwis­chen Inhal­ten, die informieren, und Inhal­ten, die in Erin­nerung bleiben.

Fall­beispiel: Eine selb­st­ständi­ge HR-Bera­terin, die sich auf Recruit­ing für den Mit­tel­stand spezial­isiert hat, kön­nte ihre Kern­the­men so definieren: Kan­di­da­te­nansprache, Arbeit­ge­ber­marke und Recruit­ing-Prozesse. Dazu kom­men Posts, in denen sie eigene Erfahrun­gen teilt – ein schwieriges Kun­denge­spräch, eine über­raschende Erken­nt­nis aus einem Pro­jekt, eine Hal­tung zu einem aktuellen Trend. Diese Mis­chung macht ihr Pro­fil unver­wech­sel­bar. Was den roten Faden schwächt, sind Inhalte ohne jeden Bezug zu ihrem Themenfeld.

Dieser rote Faden sollte sich auch im Pro­fil wider­spiegeln. Pro­fil und Con­tent senden zusam­men ein Sig­nal: Das ist mein The­ma, das ist meine Per­spek­tive, dafür bin ich die richtige Ansprechperson.

Tipp: Lege deine Kern­the­men ein­mal schriftlich fest – und prüfe bei jedem neuen Post, ob er dazu passt. Das klingt banal, spart aber auf Dauer viel Energie und schärft dein Pro­fil nach außen.

Mein Grup­pen­for­mat für Selb­st­ständi­ge, die ihr LinkedIn Pro­fil nach den neuesten Anforderun­gen des Net­zw­erks gemein­sam und struk­turi­ert auf­bauen wollen — für mehr Sicht­barkeit und qual­i­fizierte Anfra­gen. Start des Pilot­pro­gramms: 22. Juni. Früh­bucher­preis bis 12. Juni. 

Formate: Nicht alle, sondern die passenden wählen

LinkedIn bietet deut­lich mehr als Textposts mit Bildern:

  • Karus­sells (PDF-Posts) eignen sich gut für struk­turi­erte Fak­ten, Stu­di­energeb­nisse oder Schritt-für-Schritt-Erk­lärun­gen – über­all dort, wo Inhalte von ein­er klaren visuellen Struk­tur profitieren.
  • Videos funk­tion­ieren beson­ders dann gut, wenn sie per­sön­lich und direkt sind. Kein Hochglanz nötig – Clips unter ein­er Minute per­for­men stark. Und: Laut LinkedIn kom­men die Shorts bald wieder ver­stärkt in den Feed.
  • Umfra­gen erzeu­gen Inter­ak­tion und liefern gle­ichzeit­ig nüt­zliche Ein­blicke in deine Zielgruppe.

Dabei gilt: Du musst nicht alle For­mate bespie­len. Sin­nvoller ist es, zwei bis drei her­auszusuchen, die dir liegen – und diese dann kon­stant zu nutzen. For­mat-Hop­ping kostet Energie, ohne mehr Reich­weite oder Inter­ak­tion zu bringen.

Beson­ders inter­es­sant für Selb­st­ständi­ge ist der LinkedIn-Newslet­ter. Er schafft Verbindlichkeit, weil Abonnent:innen aktiv benachrichtigt wer­den – anders als bei Beiträ­gen, die im Feed unterge­hen kön­nen. Dazu kommt ein hand­fester SEO-Vorteil: Newslet­ter-Artikel sind öffentlich index­ier­bar und tauchen auch in Google-Suchergeb­nis­sen auf. Wer regelmäßig und the­ma­tisch fokussiert veröf­fentlicht, baut damit nicht nur Reich­weite auf LinkedIn auf, son­dern auch Sicht­barkeit im Netz insgesamt.

Tipp: Schau dir an, welche For­mate in deinem Feed bei anderen gut funk­tion­ieren – und über­lege, welche davon zu deinem Stil und deinen The­men passen. Dann fang mit einem an und bleib dabei.

Interaktion ist genau so wichtig wie Beiträge

LinkedIn ist eines der weni­gen Net­zw­erke, in denen sich heute noch viel um den Dia­log untere­inan­der dreht – und genau das macht die Plat­tform für Selb­st­ständi­ge so wertvoll. Laut aktuellen Dat­en sind die Kom­mentare auf LinkedIn im ver­gan­genen Jahr um 37 Prozent gestiegen (Quelle: Microsoft/LinkedIn FY2025).

Dabei gilt: Kom­mentare soll­ten inhaltlich etwas beitra­gen oder eine Diskus­sion anre­gen. Ein „Super!” oder „Toller Post!” bringt wenig – wed­er für den Algo­rith­mus noch für deine Wahrnehmung als Exper­tin oder Experte. Wenn du aktiv kom­men­tierst, disku­tierst und auf Antworten eingehst, baust du Präsenz auf – auch bei Men­schen, die dir noch gar nicht fol­gen. Dein Net­zw­erk wächst nicht durch Fol­low­er-Zahlen, son­dern durch echte Verbindungen.

Prak­tisch bedeutet das: nicht nur posten und warten. Vor dem eige­nen Beitrag in anderen Posts aktiv sein, nach dem Posten auf Kom­mentare einge­hen und Gespräche bewusst weiterführen.

Tipp: Plane täglich etwas Zeit fürs Kom­men­tieren ein – unab­hängig davon, ob du selb­st etwas postest. Diese Zeit zahlt sich für deine Sicht­barkeit oft mehr aus als der Post selbst.

Der neue Algo auf einen Blick

Rel­e­vanz schlägt Reich­weite: Der Algo­rith­mus bevorzugt Inhalte, die bei ein­er klar definierten Ziel­gruppe starke Reak­tio­nen aus­lösen – Kom­mentare, Saves, geteilte Beiträge – und spielt sie entsprechend an die Audi­ence mit der passenden Such­in­ten­tion aus.
Kom­mentare sind die neue Währung: Likes zählen weniger. Kom­mentare, Saves und geteilte Beiträge per Direk­t­nachricht sind die stärk­sten Sig­nale für den Algo.
Kon­sis­tenz wird belohnt: Wer regelmäßig zu klar erkennbaren The­men postet, wird vom Algo­rith­mus als the­ma­tisch rel­e­vant eingestuft – und entsprechend aus­ge­spielt.
Stim­migkeit zählt: Pro­fil, Beiträge und Inter­ak­tio­nen soll­ten inhaltlich zusam­men­passen. Ein the­ma­tisch unklares Pro­fil schwächt die Gesamt­sicht­barkeit.
Inter­ak­tion vor und nach dem Post: Aktives Kom­men­tieren außer­halb des eige­nen Con­tents sig­nal­isiert dem Algo Engage­ment – und erhöht die eigene Sichtbarkeit.

Kontaktanbahnung: Interesse schlägt Angebot

Ich bekomme ständig gener­ische Nachricht­en mit Verkauf­sange­boten, die nichts mit mir zu tun haben” – das ist eine der häu­fig­sten Beschw­er­den auf LinkedIn. Den­noch passiert das täglich, ob aus Ungeduld, Unwis­sen oder Unsicherheit.

Die Folge: Der direk­te Ein­stieg mit einem Ange­bot, bevor über­haupt eine Verbindung ent­standen ist, wirkt auf­dringlich – und wird sel­ten pos­i­tiv aufgenommen.

Was stattdessen funk­tion­iert: echt­es Inter­esse zeigen. Auf einen Inhalt Bezug nehmen, den jemand gepostet hat. Eine ehrliche Frage stellen. Eine Beobach­tung teilen. Aus diesem Aus­tausch entste­ht ein Gespräch – und aus Gesprächen entste­hen Beziehun­gen, die auch in eine Zusam­me­nar­beit mün­den können.

Tipp: Plane dir regelmäßig Zeit für gezielte Kon­tak­tpflege ein: eine neue Verbindung mit ein­er per­sön­lichen Nachricht ansprechen, auf eine Antwort einge­hen, ein Gespräch wieder auf­greifen. Kleine, regelmäßige Schritte wirken hier mehr als spo­radis­che Aktionen.

Analytics: Auf die richtigen Zahlen schauen

Das LinkedIn-Entwick­ler-Team hat die Ana­lyt­ics in den ver­gan­genen Monat­en enorm aus­ge­baut. Von der Zahl der Kom­mentare und Saves bis hin zur Zahl der Pro­filbe­suche nach einem neuen Beitrag – du kannst heute sehr genau able­sen, was funk­tion­iert und was nicht.

Steigende Impres­sio­nen zeigen, dass Inhalte aus­ge­spielt wer­den. Noch aus­sagekräftiger sind die Inter­ak­tio­nen: Kom­mentare, Saves, Beiträge, die per Direk­t­nachricht geteilt wer­den. Das sind die Sig­nale, dass dein Con­tent etwas auslöst.

Es lohnt sich auch, die Pro­fi­laufrufe regelmäßig zu prüfen – wichtiger als die reine Zahl ist dabei die Qual­ität: Wer schaut sich dein Pro­fil an? Sind das Men­schen, die zu dein­er Ziel­gruppe passen?

Am Ende zeigt sich Rel­e­vanz nicht nur in Zahlen, son­dern im Ver­hal­ten: Entste­hen Gespräche? Kom­men passende Anfra­gen? Entwick­eln sich daraus Projekte?

Tipp: Wenn du die Ana­lyt­ics sys­tem­a­tisch nutzen möcht­est, prof­i­tierst du von einem LinkedIn-Pre­mi­um-Abo – dort ste­hen deut­lich detail­liert­ere Auswer­tun­gen zur Ver­fü­gung, die helfen, deinen Auftritt gezielt weiterzuentwickeln.

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Am Ende erhältst du eine per­sön­liche Auswer­tung mit konkreten Hin­weisen, wo dein LinkedIn-Pro­fil noch Poten­zial hat.

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LinkedIn für Selbstständige: Wenn aus Inhalten Gespräche werden

LinkedIn braucht Zeit. Erste spür­bare Ergeb­nisse zeigen sich meist nach drei bis sechs Monat­en kon­stan­ter Arbeit – mehr Pro­filbe­suche, mehr Gespräche, erste Anfra­gen. Das ist kein Makel des Kanals, son­dern seine Logik: Ver­trauen und Wieder­erken­nung lassen sich nicht beschle­u­ni­gen, aber gezielt aufbauen.

Was langfristig funk­tion­iert: ein klares The­ma, ein ziel­grup­pen­gerecht­es Pro­fil, Inhalte nah an echt­en Prob­le­men dein­er Ziel­gruppe, aktiv­er Dia­log – und regelmäßig nüt­zliche Ange­bote wie Free­bies oder Webina­re, um Men­schen tiefer in deine Welt einzuladen.

Klarheit wirkt!

Wie du mit mir arbeiten kannst

Du möcht­est deinen LinkedIn-Auftritt gezielt weit­er­en­twick­eln? Es gibt ver­schiedene Wege, wie ich dich dabei unter­stützen kann:

  • Pro­fil-Strate­gie-Ses­sion: Wir schauen gemein­sam auf deinen LinkedIn-Auftritt und arbeit­en her­aus, was gut funk­tion­iert – und wo Poten­zial liegt.
  • 1:1‑Beratung: Anhand eines invidu­ellen Frage­bo­gens und Strate­gie-Ses­sion entwick­eln wir eine LinkedIn-Strate­gie, die zu dir, deinem Ange­bot und dein­er Ziel­gruppe passt.
    Sprich mich dazu gerne an. 
  • Linked­To­geth­er: Mein Grup­pen­for­mat für Selb­st­ständi­ge, die ihr LinkedIn Pro­fil nach den neuesten Anforderun­gen des Net­zw­erks gemein­sam und struk­turi­ert auf­bauen wollen — für mehr Sicht­barkeit und qual­i­fizierte Anfra­gen. Start des Pilot­pro­gramms: 22. Juni. Früh­bucher­preis bis 12. Juni. 

Fragen, die ich häufig von Selbstständigen höre

Wie oft sollte ich auf LinkedIn posten?

Eine verbindliche Zahl gibt es nicht – und sie wäre auch nicht hil­fre­ich. Wichtiger als Fre­quenz ist Regelmäßigkeit. Zwei bis drei Beiträge pro Woche, die inhaltlich zu deinen Kern­the­men passen, sind sin­nvoller als täglich etwas zu veröf­fentlichen, nur um präsent zu sein. Starte lieber mit einem Rhyth­mus, den du durch­hal­ten kannst.

Muss ich auf LinkedIn immer per­sön­lich wer­den, um Reich­weite zu bekom­men?

Nein – aber Per­sön­lichkeit hil­ft. Du musst nicht dein Pri­vatleben teilen, um nah­bar zu wirken. Eigene Erfahrun­gen, eine klare Hal­tung oder ein konkretes Beispiel aus deinem Arbeit­sall­t­ag reichen, um Inhalte lebendig zu machen und Anknüp­fungspunk­te zu schaffen.

Was tue ich, wenn meine Posts kaum Reak­tio­nen bekom­men?

Schau zuerst, ob deine The­men und dein Pro­fil wirk­lich zusam­men­passen – und ob klar erkennbar ist, für wen du schreib­st. Oft liegt das Prob­lem weniger im einzel­nen Beitrag als im fehlen­den roten Faden. Auch Inter­ak­tion vor dem Posten hil­ft: Wer aktiv kom­men­tiert, bevor er selb­st etwas veröf­fentlicht, erhöht die Wahrschein­lichkeit, dass der eigene Post gese­hen wird.

Lohnt sich LinkedIn Pre­mi­um für Selb­st­ständi­ge?

Das kommt auf die Nutzung an. Für Selb­st­ständi­ge, die LinkedIn aktiv zur Kun­dengewin­nung ein­set­zen, bietet das Pre­mi­um Busi­ness-Abo (aktuell ca. 33 € pro Monat bei jährlich­er Zahlung) deut­lich erweit­erte Ana­lyt­ics und Ein­blicke. Wer LinkedIn vor allem zum Net­zw­erken und Veröf­fentlichen nutzt, kommt zunächst auch mit dem kosten­losen Account gut aus. Alle Tar­ife lassen sich 30 Tage kosten­los testen.

Was kostet ein Pre­mi­um-Abo?

ie Preise vari­ieren je nach Tarif (Stand 2026, bei jährlich­er Zahlung): Pre­mi­um Career ab ca. 15 € pro Monat (für Job­suchende), Pre­mi­um Busi­ness ab ca. 33 € pro Monat (für Selb­st­ständi­ge und Unternehmen). LinkedIn zeigt die genauen Preise nach dem Login im eige­nen Kon­to an – sie kön­nen je nach Kon­to leicht abweichen.

Wie lange dauert es, bis LinkedIn mess­bare Ergeb­nisse bringt?

Real­is­tisch betra­chtet: mehrere Monate. Wer drei bis sechs Monate kon­stant und the­ma­tisch fokussiert aktiv ist, wird erste spür­bare Verän­derun­gen sehen – mehr Pro­filbe­suche, mehr Gespräche, erste Anfra­gen. LinkedIn ist ein Kanal, der auf Ver­trauen und Wieder­erken­nung auf­baut, und bei­des braucht Zeit.

Reicht es, nur zu posten – oder muss ich auch kom­men­tieren?

Nur posten reicht heute nicht mehr. Kom­men­tieren ist ein eigen­ständi­ger Hebel: Es macht dich in anderen Kon­tex­ten sicht­bar, bringt dich ins Gespräch mit neuen Men­schen und sig­nal­isiert dem Algo­rith­mus, dass du aktiv bist. Entschei­dend ist dabei die Qual­ität – ein inhaltlich­er Beitrag oder eine weit­er­führende Frage wirkt deut­lich mehr als ein kurzes „Danke!”.

Muss ich jeden Tag kom­men­tieren?

Nicht unbe­d­ingt täglich – aber regelmäßig. Wer drei bis fünf Mal pro Woche sin­nvoll kom­men­tiert, ist gut aufgestellt. Entschei­dend ist, dass Kom­mentare inhaltlich etwas beitra­gen: eine eigene Per­spek­tive, eine Ergänzung, eine Frage, die das Gespräch weiterbringt.

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Veröffentlicht in: Digitale Kommunikationsstrategien, LinkedIn & Networking

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