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LinkedIn Governance im Unternehmen: Wenn alle mitmischen, aber niemand die Richtung vorgibt

LinkedIn im Unternehmen: Wenn alle mitmischen, aber niemand führt

10. April 2026

Lesezeit: ca. 7 Minuten

LinkedIn ist in vie­len Unternehmen längst kein Exper­i­ment mehr – und trotz­dem funk­tion­iert es oft nicht so, wie es sollte. Nicht weil die Plat­tform zu kom­plex ist, son­dern weil intern nie­mand wirk­lich den Hut aufhat. In mein­er Arbeit als Bera­terin und Trainer­in erlebe ich das regelmäßig – quer durch Branchen und Unternehmensgrößen. Dieser Artikel zeigt, wo es typ­is­cher­weise hakt, was gute LinkedIn Gov­er­nance aus­macht – und beant­wortet die Fra­gen, die mir in Work­shops am häu­fig­sten gestellt werden.

Was dich in diesem Beitrag erwartet

  • Die Kern­frage, die nie­mand stellt
  • Kurz­er LinkedIn Selb­stcheck: Wie ste­ht dein Unternehmen da?
  • Vier Abteilun­gen, vier Ziele
  • Wo es typ­is­cher­weise knirscht
    • 1. HR vs. Komms: Wem „gehören” die Cor­po­rate Influencer?
    • 2. Ver­trieb vs. Mar­ket­ing: Leads oder Marke?
    • 3. Com­pa­ny Page: Zu viele Köche
    • 4. Cor­po­rate Influ­encer: Zwis­chen Erwartung und Realität
  • Vier Hebel für funk­tion­ierende LinkedIn Governance
    • 1. Komms hat den Hut auf – zumin­d­est für die Leitplanken
    • 2. Steuerungskreis etablieren
    • 3. Klare Con­tent-Säulen definieren
    • 4. Zusam­me­nar­beit konkret gestal­ten – nicht nur beschließen
  • Faz­it: LinkedIn Gov­er­nance ist keine Bremse – son­dern Voraussetzung
  • Häu­fige Fra­gen rund um LinkedIn Gov­er­nance, Cor­po­rate Influ­encer und die Zusam­me­nar­beit der Abteilungen

„Wir haben da ein Prob­lem mit LinkedIn.”

So begann kür­zlich ein Gespräch mit einem Unternehmen. Employ­er Brand­ing hat­te vor zwei Jahren ein­fach los­gelegt. LinkedIn-Präsenz aufge­baut, Cor­po­rate Influencer:innen rekru­tiert, erste Erfolge gefeiert. Warum? Weil Komms und Mar­ket­ing noch nicht so weit waren.

Dann kam der Moment, in dem die Unternehmen­skom­mu­nika­tion aufwachte. „Moment mal, das ist doch unser Ter­rain.” Komms möchte das The­ma zurück­holen. Aber wie holt man etwas zurück, das nie offiziell abgegeben wurde?

Jet­zt sitzen alle am Tisch – und kein­er weiß, wer eigentlich entschei­det. Die Cor­po­rate Influ­encer? Wer­den kom­mu­nika­tiv nicht so pro­fes­sionell gebrieft, wie es notwendig wäre. Die Com­pa­ny Page? Bespielt von mehreren Abteilun­gen, ohne gemein­same Linie.

Ein Muster, das ich in meinen Beratung­spro­jek­ten immer wieder sehe – und das mich jedes Mal aufs Neue beschäftigt, weil es so ver­mei­d­bar wäre.

Die Kernfrage, die niemand stellt

LinkedIn ist laut eige­nen Angaben die meist­genutzte Plat­tform für B2B-Con­tent-Mar­ket­ing – genutzt von 97 Prozent aller B2B-Mar­keter weltweit. Umso erstaunlich­er, dass die interne LinkedIn Gov­er­nance in vie­len Unternehmen noch kaum geregelt ist.

Oft sieht das Bild so aus: HR ist aktiv, Mar­ket­ing auch, der Ver­trieb sowieso, und die Mitar­bei­t­en­den sollen als Cor­po­rate Influ­encer aktiv sein. Aber wer hat bei dem Ganzen den Hut auf? Das ist oft nicht geklärt.

Wenn es in Organ­i­sa­tio­nen darauf keine klare Antwort gibt, kann das ein Dauer­prob­lem werden.

Kurzer LinkedIn Selbstcheck: Wie steht dein Unternehmen da?

Bevor es in die Analyse geht – beant­worte kurz für dich:

  • Gibt es eine schriftliche LinkedIn-Strate­gie mit klaren Zielen?
  • Ist ein­deutig geregelt, wer die Com­pa­ny Page verantwortet?
  • Stim­men sich HR, Mar­ket­ing und Ver­trieb regelmäßig ab?
  • Weiß der Ver­trieb, wie LinkedIn-Aktiv­itäten zu Leads beitra­gen sollen?
  • Gibt es definierte KPIs – und wer misst sie?
  • Haben Cor­po­rate Influencer:innen klare The­men und Leitplanken?
  • Wer­den Cor­po­rate Influencer:innen aktiv geschult und begleitet?

Wenn du mehr als drei Fra­gen mit Nein beant­wortest, habt ihr ein Gov­er­nance-Prob­lem und keines mit LinkedIn. Aber das lässt sich lösen.

Vier Abteilungen, vier Ziele

Auf dem Papi­er klingt es logisch:

  • Marketing/Komms bespielt die Com­pa­ny Page, steuert das Word­ing und baut Thought Lead­er­ship auf
  • HR will Tal­ente gewin­nen und die Arbeit­ge­ber­marke stärken
  • Ver­trieb set­zt auf Social Sell­ing und direk­te Kundenansprache
  • Fach- und Führungskräfte sollen als Cor­po­rate Influ­encer sicht­bar werden

In der Real­ität arbeit­et jede Abteilung nach eige­nen Zie­len. Und wenn es nicht läuft, zeigen alle auf die anderen.

LinkedIn Governance im Unternehmen: Vier Abteilungen – HR, Marketing, Vertrieb und Führungskräfte – mit unterschiedlichen Zielen und ohne gemeinsame Richtung

Wo es typischerweise knirscht

1. HR vs. Komms: Wem „gehören” die Corporate Influencer?

HR sagt: „Das sind unsere Mitar­bei­t­en­den, also Employ­er Brand­ing.” Komms sagt: „Die kom­mu­nizieren nach außen, das ist Unternehmen­skom­mu­nika­tion.” Das Ergeb­nis: Es entste­ht ein Kom­pe­ten­zgerangel und damit oft ein Vaku­um. Schu­lun­gen bleiben ober­fläch­lich. Und die Influencer:innen ste­hen zwis­chen den Stühlen. Was fehlt: eine klare Vere­in­barung, wer das Pro­gramm steuert – und wer die inhaltliche Ver­ant­wor­tung trägt.

2. Vertrieb vs. Marketing: Leads oder Marke?

Ver­trieb will Leads und zwar Jet­zt. Mar­ket­ing fährt ger­ade eine Imagekam­pagne, die langfristig angelegt ist. Unter­schiedliche Erwartun­gen, unter­schiedliche KPIs. Und wenn die Ergeb­nisse aus­bleiben, wird der schwarze Peter hin- und hergeschoben. Was fehlt: ein gemein­sames Ver­ständ­nis davon, wie LinkedIn-Aktiv­itäten zusam­men­spie­len – und wer welchen Beitrag leistet.

3. Company Page: Zu viele Köche

HR postet Kul­tur­bilder, Mar­ket­ing Pro­duk­t­news, Komms Unternehmens­botschaften – alles auf der­sel­ben Seite, oft ohne einen geord­neten Work­flow für die Abstim­mung. Das Ergeb­nis: Ein Sam­mel­suri­um ohne roten Faden. Die Fol­low­er ver­ste­hen nicht, wofür das Unternehmen eigentlich ste­ht. Was fehlt: definierte Con­tent-Säulen und eine klare Redaktionsverantwortung.

4. Corporate Influencer: Zwischen Erwartung und Realität

Mitar­bei­t­ende sollen als Cor­po­rate Influ­encer sicht­bar wer­den. Aber wer schult sie? Wer gibt The­men vor? Wer sorgt dafür, dass die Botschaften zur Unternehmensstrate­gie passen? Oft bleibt das vage – und die Influ­encer posten entwed­er gar nicht oder auf eigene Faust. Was fehlt: ein struk­turi­ertes Pro­gramm mit regelmäßiger Begleitung, nicht nur ein ein­ma­liges Training.

Vier Hebel für funktionierende LinkedIn Governance

1. Komms hat den Hut auf – zumindest für die Leitplanken

Word­ings, Tonal­ität, Guide­lines: Das sollte zen­tral ges­teuert wer­den. Das heißt nicht, dass andere nicht mit­spie­len dür­fen. Im Gegen­teil. Aber jemand muss die Rich­tung vorgeben. Ohne diese Basis entste­hen keine kon­sis­ten­ten Botschaften – egal wie aktiv die einzel­nen Abteilun­gen sind. Meine klare Empfehlung: Komms set­zt die Leit­planken, alle anderen spie­len darin mit.

2. Steuerungskreis etablieren

Vertreter:innen aus HR, Mar­ket­ing, Ver­trieb und Kom­mu­nika­tion tre­f­fen sich regelmäßig, um sich abzus­tim­men und gemein­sam zu pla­nen. Klingt banal, passiert viel zu selten.Wer diesen Kreis ein­mal etabliert hat, wun­dert sich oft, wie viele Missver­ständ­nisse und Dop­pelar­beit­en damit ver­schwinden. Ich habe Unternehmen erlebt, die allein durch diesen einen Schritt deut­lich mehr aus LinkedIn her­aus­ge­holt haben.

3. Klare Content-Säulen definieren

Was sind unsere drei bis fünf Kern­the­men? Wer bespielt welch­es The­ma? Wie greifen per­sön­liche Pro­file und Com­pa­ny Page ineinan­der? Eine gute Pla­nung ver­hin­dert, dass LinkedIn zum Zufall­spro­dukt wird. Und sie gibt Cor­po­rate Influencer:innen Ori­en­tierung, ohne ihre Stimme zu ersetzen.

4. Zusammenarbeit konkret gestalten – nicht nur beschließen

Gov­er­nance allein reicht nicht. Entschei­dend ist, wie die Abteilun­gen im All­t­ag zusam­me­nar­beit­en. Ein Beispiel aus der Prax­is: Gezielte Lead­kam­pag­nen via Ads – kom­biniert mit der direk­ten Ansprache durch Vertriebler:innen mit Social-Sell­ing-Erfahrung. Die Com­pa­ny Page liefert par­al­lel Thought Lead­er­ship und Insights für genau diese Ziel­gruppe. So ver­stärken sich bei­de Seit­en, statt aneinan­der vorbeizuarbeiten.

Fazit: LinkedIn Governance ist keine Bremse – sondern Voraussetzung

LinkedIn funk­tion­iert im Unternehmen nicht trotz klar­er Struk­turen, son­dern wegen ihnen. Wer Zuständigkeit­en regelt, Con­tent-Säulen definiert und Abteilun­gen an einen Tisch bringt, schafft keine Bürokratie – son­dern die Basis dafür, dass alle ihre Stärken ein­brin­gen können.

Die gute Nachricht – und das sage ich aus Erfahrung: Oft reicht ein erster ehrlich­er Aus­tausch darüber, wer eigentlich was von LinkedIn erwartet – und wer bere­it ist, dafür Ver­ant­wor­tung zu übernehmen. Genau da fan­gen meine Gespräche mit Unternehmen meis­tens an.

Du erkennst dich wieder? Wenn du merkst, dass LinkedIn in deinem Unternehmen eher Zufall­spro­dukt als Strate­gie ist, lass uns reden. Im kosten­losen Erst­ge­spräch schauen wir gemein­sam, wo der Hebel bei dir ansetzt. 

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Häufige Fragen rund um LinkedIn Governance, Corporate Influencer und die Zusammenarbeit der Abteilungen

Was brauchen wir, um ein Cor­po­rate Influ­encer Pro­gramm aufzubauen?

Drei Dinge: Klarheit über Ziele, frei­willige Teil­nehmende und eine Per­son oder ein Team, das koor­diniert. Ohne Frei­willigkeit funk­tion­iert das in der Regel nicht – wer Mitar­bei­t­ende zum Posten drängt, bekommt keine authen­tis­chen Inhalte. Ohne Koor­di­na­tion wiederum bleibt es bei großen Plä­nen, die nicht ins Laufen kommen.

Wer sollte so ein Pro­gramm steuern?

Ide­al­er­weise jemand aus der Unternehmen­skom­mu­nika­tion – mit enger Anbindung an HR. Die inhaltliche Ver­ant­wor­tung liegt bei Komms, die Teil­nehmenden kom­men oft über HR. Wichtig: Die steuernde Per­son braucht aus­re­ichend Zeit und Man­dat, nicht nur einen Zusatza­uf­trag nebenbei.

Wie viele Ressourcen braucht es min­destens?

Für den Start reichen oft eine halbe Stelle für die Koor­di­na­tion, ein klares Onboard­ing für neue Influencer:innen und ein monatlich­es kurzes For­mat zur Begleitung – zum Beispiel ein 60-minütiger gemein­samer Aus­tausch. Wer weniger investiert, bekommt in der Regel auch weniger zurück.

Wie motiviert und unter­stützt man Cor­po­rate Influ­encer am besten?

Nicht mit Druck, son­dern mit Struk­tur. The­men­vorschläge statt The­men­vorschriften. Regelmäßiges Feed­back. Sicht­barkeit für gute Beiträge im Unternehmen. Und: Erfolge zeigen. Wer sieht, dass sein Post Reich­weite erzielt oder ein Gespräch aus­gelöst hat, postet gerne wieder.

Unser Ver­trieb erwartet Leads via LinkedIn, tut aber selb­st zu wenig. Was tun?

Das ist ein klas­sis­ches Erwartungs-Beitrag-Prob­lem. Der erste Schritt ist ein offenes Gespräch darüber, was LinkedIn leis­ten kann – und was nicht, wenn man nur zuschaut. Social Sell­ing funk­tion­iert nicht als Zuschauer­sport. Konkret hil­ft: gemein­same Ziele definieren, kleine Ein­stiegs­for­mate anbi­eten und Erfol­gs­beispiele aus dem eige­nen Ver­trieb sicht­bar machen.

Andere Abteilun­gen wollen ständig The­men auf die LinkedIn-Seite brin­gen, die nicht zur Audi­ence passen. Was tun?

Hier hil­ft kein Nein – son­dern ein klares Ja zu etwas anderem. Wer definierte Con­tent-Säulen hat und zeigen kann, welche The­men bei welch­er Ziel­gruppe wirken, hat ein sach­lich­es Argu­ment in der Hand. Ein Redak­tion­s­plan mit fes­ten Ver­ant­wortlichkeit­en schützt die Seite bess­er als jede interne Diskussion.

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Veröffentlicht in: Digitale Kommunikationsstrategien, LinkedIn & Networking Gekennzeichnet mit: B2B Marketing, Corporate Influencer, Kommunikation, LinkedIn Company Page, LinkedIn Governance

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